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Programm 

Hier finden Sie nähere Informationen zum Ablauf der Tagung. Neben Impulsen, spannenden Praxisbeispielen und Exkursionen an inspirierende Orte mit Pioniercharakter in Vorarlberg, bilden der Austausch untereinander und der Raum für Ihre Anliegen der Kern der Veranstaltung. Und selbstverständlich kommt auch das Feiern nicht zu kurz! 

 

Donnerstag, 23. November 2023

  • Ab 13:00 Uhr Ankommen
  • 13:30 Uhr Begrüßung und Eröffnung: Bundesministerin Leonore Gewessler, Landeshauptmann Markus Wallner und Bürgermeister Michael Ritsch
  • 14:00 Uhr Der Weg zur Tagung: Warum Pläne nicht aufgehen und was wir daraus für den Umgang mit den SDG lernen?
  • 14:40 Uhr 10 Praxisbeispiele: Von unterschiedlichen Strategien und Taktiken zu gemeinsamen Lernlektionen
  • 16:00 Uhr Pause
  • 16:20 Uhr Start Exkursionen: 4 Orte mit Pioniercharakter
  • 19:00 Uhr Rückfahrt in's Festspielhaus Bregenz 
  • 19:30 Uhr Abendessen und kreativ-perfomative Reflexion von Seiten des Improvista Social Club
  • 22:00 Uhr Ende Tag 1
 


Freitag, 24. November 2023

  • 09:00 Uhr Willkommen & Rückblick auf Tag 1
  • 09:30 Uhr Impuls: Bedeutung der SDG für Kommunen, Andrea Kaufmann (angefragt) Bürgermeisterin Stadt Dornbirn & Präsidentin Vorarlberger Gemeindeverband
  • 09:50 Uhr Open Space: Weiterentwickeln von konkreten Anliegen und Austausch
  • 12:00 Uhr Mittagessen
  • 13:35 Uhr Keynote: Über die vierte Kränkung der Menschheit und welche Hebel wir haben für die Kunst der Transformation, Prof. Stefan Brunnhuber
  • 14:40 Uhr Anschließende Diskussion 
  • 15:10 Uhr Zusammenfassung & nächste Schritte
  • 15:20 Uhr Ende der Tagung
 

Hintergründe zu den Praxisbeispielen

Bei der Auswahl der Praxisbeispiele haben wir darauf geachtet unterschiedliche Umsetzungsebenen abzubilden. Kommunen, aber auch Bundesländer und NGOs berichten über ihr Zugänge, die gewählten Strategien und welche Schlüsse sie aus dem gemeinsamen Vorprozess ziehen. 

Sei es, die seit vielen Jahren bekannte Pioniergemeinde Kronstorf (OÖ) oder Langenegg (V), die traditionell auf eine ausgeprägte Engagementkultur zurückgreifen können. Oder die Stadt Leibnitz, die sich seit Jahren an den SDG orientiert und in der Stadtentwicklung die soziale Nachhaltigkeit in den Fokus zu rückt. Welche Rolle spielen die SDG im Tourismus und wie ist ein Interessensausgleich möglich? Wie wird aus einer Bürde eine Chance? Wo liegt die Krux in der Umsetzung auf Landesebene (NÖ)? Gelingt es durch die Verknüpfung von Budgeterstellung und SDG-Orientierung eine breitere Wirkung zu erzielen? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus (Stmk.)? Was ist eigentlich die „Zuendedenkerunion“ und was lernen wir sonst noch so von Klixbüll in Schleswig-Holstein? Wir erfahren, wie das beliebte Museum Inatura in Dornbirn (V)aus einer Museums-Kampagne zu den SDG durch Zufall eine überraschende Chance bekam und nutzte und das SDG-Forum der Caritas (V) als Begegnungs-Marktplatz und Lernort von unterschiedlichen Nachhaltigkeits-Akteur*innenen in der Region agiert. Und dem noch nicht genug: Wir haben eine künstlich-intelligente Gemeinde erfunden und erzählen vom Experiment ChatGPT für die Umsetzung der SDG einzusetzen. Noch Fragen?

 

Mehr Informationen zu den Exkursionen 

  • Hittisau (Bregenzerwald) 

Hittisau arbeitet mit den SDG auf unterschiedlichen Ebenen. Am Dorfplatz, in Geschäften, bei der Raumplanung oder dem neuen Schulcampus. Mit dem "Frauenmuseum Hittisau" und dem "DENK.MAL" wurden starke Zeichen im weiten Sinn der SDG etabliert. In Sachen Energie und Klimaschutz darf sich Hittisau zu den ganz starken e5-Gemeinden zählen. Was dahintersteckt und wie mit Kontroversen konstruktiv umgegangen werden kann, erläutert Bürgermeister Gerhard Beer.

  • Egg (Bregenzerwald) 

Von grünen Wimpeln (Zertifizierung nachhaltiger Veranstaltungen), Bienenhäusern (ohne Bienen dafür mit vielen Kleinkindern) und Herzenssachen (Gesundheitsforum) – wie sich eine Gemeinde inmitten des Bregenzerwaldes den Herausforderungen der Zukunft stellt und dabei seine Bürger*innen von 0 bis 99+ Jahre gut im Auge behält. Welche Bedeutung dabei die SDG haben und welche Ansätze von Sozialraumorientierung dabei verfolgt werden, erfahren wir beim Besuch der Marktgemeinde Egg.

  • Rankweil (Vorderland-Feldkirch) 

„Wir alle sind Rankweil“ so lautet der Titel des Sozialleitbilds der Marktgemeinde Rankweil. Im Zuge der Erstellung des Sozialleitbilds, welches in einem partizipativen Prozess erarbeitet wurde, hat sich die Gemeinde intensiv mit den SDG beschäftigt. Insbesondere die Sustainable Development Goals (SDG) werden als Orientierungsrahmen für das gesamte Leitbild und als Bezugspunkte in den einzelnen Themenfeldern verwendet. Wie hängt ein gutes Zusammenleben für alle mit den SDG zusammen? Wie können die SDG hier Orientierung schaffen und welche Rolle spielen diese bei der aktuellen Zentrumsentwicklung? Antworten auf diese Fragen gibt es bei der Exkursion nach Rankweil.

  • Nenzing (Walgau) 

Die Marktgemeinde Nenzing wurde 2019 mit dem SDG-Award des Senats der Wirtschaft ausgezeichnet. Einige innovativen Maßnahme lernen wir an diesem Nachmittag kennen - von der Generationenmeile, über das Kinder- und Jugendbeteiligungsformat „jung&weise“ bis zur „D ’ Sidlig“, der Nachnutzung des alten Fußballplatzes. Die SDs treten in der jüngsten Vergangenheit in Nenzing immer mehr in den Vordergrund, werden sichtbarer. In der Gemeindezeitung werden jeweils zwei SDGs vorgestellt und parallel dazu aufgezeigt, welche Bemühungen die Marktgemeinde zur Förderung des jeweiligen Nachhaltigkeitsziels betreibt. Die SDGs bewirken einen „Blick über den Tellerrand“ – und das werden wir sehen und erleben!

 

 

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